Gina Lehnen – Lieblingsstil’s Liebling

Petra Dieners, das Gesicht hinter dem Fashion und Lifestyle Blog LIEBLINGSSTIL erzählt auf ihrem Blog über ihr Einkaufserleblis bei Gina Lehnen Lingerie. Ihren Beitrag „Gina Lehnen – Wäsche, Dessous und Homewear auf höchstem Niveau“ und ihre Lieblingsstücke findet ihr HIER

Kleines Handbuch der französischen Lingerie

Die Französische Sprache ist vor allem bekannt für ihren verführerischen Klang und ihre subtile Eleganz. Kein Wunder also, dass sich die Welt der Lingerie vieles von der Sprache der Liebe abgeguckt hat. Hier sind die wichtigsten französischen Begriffe, über die Sie auf der Suche nach den richtigen Dessous für eine heiße Nacht garantiert stolpern werden.

 

A

Accessoire: Ist simpel übersetzt das „Zubehörteil“, also eine Kleinigkeit, die das Outfit raffinierter macht, wie beispielsweise eine Maske zum sexy Dessous.

 

B

Bandeau: Trägerloser BH mit gerader Silhouette, teilweise mit abnehmbaren Trägern. Gut zu tragen unter schulterfreien Kleidern oder T-Shirts, oder als Bikini bei kleiner Oberweite.

 

Balconette: BH-Form mit Halbschale, die den Busen nur bis kurz über die Brustwarze bedeckt. Pusht ganz natürlich, auch als Dirndl-BH verwendet.

 

Bondage: Bedeutet genau genommen Knechtschaft, ist aber weniger bedrohlich als es jetzt klingen mag. Besonders seit dem Kinohit Shades of Grey hat Bondage in vielen deutschen Schlafzimmern Anklang gefunden. Gemeint sind damit sexy Fesselspielchen, die beiden Partnern Spaß machen sollen.

 

Bralette: Der Bralette ist eine Mischung aus Bustier und Soft BH. Er hat keine Bügel und packt den Busen allein durch festeren Strechstoff ein.

 

C

Corsage: Taillenlanges Oberteil mit Bügel und abnehmbaren Trägern. Besonders mit Braut- und Abendkleidern getragen, meistens mit sehr femininer Spitze.

 

Charmeuse: Glatter und geschmeidiger Wäschestoff. Kettwirkware mit zwei verschiedenen Warenseiten.

 

Camisole: Weit geschnittenes, körperfernes Hemd, meist mit schmalen Trägern und tiefem Rücken. Auf deutsch: Leibchen.

 

Culotte: bedeutet „Unterhose“, abgeleitet vom französischen Wort „Cul“ für Po. Die eigentliche Verwendung war für eine typische, knielange Männerhose aus dem 18. Jahrhundert. Heutzutage wird der Begriff Culotte aber auch für den Po bedeckende, kurze Shorts verwendet.

 

D

Dessous: Französisch für „darunter“. Modische Bezeichnung für feine Damenwäsche und Miederwaren.

 

F

Fond de Robe: Unter einem BH im Fond de Robe-Stil versteht man einen BH mit angeschnittenen Trägern. Meist wird die Spitze bis in den Trägerbereich fortgesetzt, um eine modische, edle Optik zu erzielen.

 

Fouet: die Peitsche. Geschickt eingesetzt kann sie dem Liebesspiel einen aufregenden Twist geben.

 

G

Guipure Strickerei: Auch Ätzstickerei genannt. Stickgrund wird mit Stickfäden bestickt, die ein durchgehendes Motiv bilden. Durch Chemikalien, Hitzebehandlung und Waschen wird der Grundstoff aufgelöst, so dass nur noch die Stickerei als solche übrig bleibt. Diese zeit- und arbeitsintensive Herstellung verteuert die edel aussehende Stickerei.

 

J

Jaquard: Stoffe mit formenreicher, eingewobener Musterung; durch verschiedene Garne kann die Musterung hervorgehoben werden – zeit- und kostenintensive Herstellung, jedoch dauerhafter als gedruckte Musterung.

 

Jarretelle: bedeutet Strumpfhalter. Mit dem Strumpfhalter werden Strümpfe, die bis hoch ans Bein gehen, festgehalten. Das Stoffband mit Klammern an jeweils beiden Enden hält auf der einen Seite den Strumpf, auf der anderen Seite den Strumpfgürtel.

 

L

Lingerie: Sammelbezeichnung für Damenwäsche und Dessous.

 

M

Millefleur: Verstreute kleine Blümchenmuster auf Wäsche oder Kleiderstoffen.

 

Masque: bedeutet Maske, wird besonders für reizvolle Auftritte im Bourlesque Stil verwendet.

 

Menottes: Das sind die Handschellen. Die gestandene Frau vermag es sicherlich auch ohne Menottes, ihren Liebhaber zu fesseln, mit ihnen wird es jedoch noch eine Prise aufregender.

 

N

Negligeé: ist Französisch und steht für „das nachlässige“ bzw. „vernachlässigen“. Gemeint ist damit also Hauskleidung für die Frau, von Pyjama bis Loungewear.

 

O

Ouvert: Aufreizender Damenslip, der an entscheidender Stelle „ouvert“, also offen ist. Das macht Mann so an, dass es gleich zur Sache gehen kann.

 

P

Plisee: Stoff mit dauerhaft gepressten Falten, war bei Midiröcken in den 50ern sehr modern.

 

Porte-jarretelles: bedeutet Strumpfgürtel und ist ein breiterer „Gürtel“, oftmals aus hochwertiger Spritze, der auf Taillenhöhe angebracht wird und als Strumpfhalter dient.

 

S

Satin: Gewebe mit glatter, glänzender Oberfläche und geschmeidigem Fall. Satin ist besonders bei reizvoller Nachtwäsche schön anzusehen.

 

Serre-Taille: Eine aufregende Art von Corsage, die als breite Spitze auf Taillenhöhe getragen wird und oftmals aufwändig zugeschnürt wird.

 

T

Torselet: Langer BH, der bis zum Hüftansatz reicht und den Nabel bedeckt. Schnittführung mit großer Variation, meist mit Spitze verziert.

 

Taillenslip: Der Taillenslip beschreibt einen Slip, der hoch bis zur Taille reicht. Besonders in den 50er und 60er Jahren war der Taillenslip in der Bademode sehr beliebt.

 

V

Volant: eine aufwändig angenähte Dekoration für Nachtwäsche und Mode, die große Falten wirft.

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