Hallo und herzlich willkommen auf unserem Blog liebe, höchstwahrscheinlich, Leserin!

 

Wir sind das Team um Gina Lehnen Lingerie, einem Dessoushändler im schönen Mönchengladbach

und lassen jetzt auch online Frauenträume wahr werden!

 

Hier dreht sich alles um Schönheit, Liebe, die Vorzüge des Frauseins und

– ganz besonders wichtig, denn ständiger Begleiter – die Wäsche!

 

Regelmäßig finden Sie hier bei Home of Lingerie die neusten Tipps, Tricks und Trends zum Überleben als, wie wir im Volksmund geschimpft werden, das schöne Geschlecht und Sie haben natürlich auch selbst die Freiheit, wichtige Themen des Alltags mit Ihrer Meinung zu kommentieren.

 

Wer die kreativen Köpfe hinter Home of Lingerie einmal live erleben möchte, der kann uns gerne im, wie wir finden, schönsten Dessousgeschäft am Niederrhein „Gina Lehnen Lingerie“ besuchen kommen.

 

Ein leckeres Tässchen Kaffee findet sich zwischen unseren Wäsche-Schmuckstücken nämlich immer.

Wir freuen uns auf Euch!

 

Frühjahrsputz im Wäscheschrank

Bei den meisten von uns kommt durch das schöne Wetter auch gleich Lust auf Veränderung auf, ganz besonders im Kleiderschrank. Warum also nicht den Anlass nutzen und endlich mal Ausmisten? Weg mit dem alten Krempel und längst vergessenen Schrankhütern und her mit frischen Farben! Ganz besonders unserem Wäscheschrank sollten wir dabei Aufmerksamkeit widmen. Die richtige Wäsche zu tragen hat nämlich unterbewusst eine unglaublich positive Auswirkung auf unsere Ausstrahlung. Nutzen wir also die Gelegenheit und misten alte, abgetragene Modelle aus, die wahrscheinlich gar nicht mehr richtig sitzen. Hier ein paar nützliche Tipps:

 

Tipps zum neu Einräumen

Wenn wir schon aussortieren, können wir auch gleich mal den ganzen Schrank neu anordnen. Besonders bei guter Wäsche ist eine richtige ‚Lagerung‘ wichtig. Gemuldete BH’s sollten mit offener Schnalle und nicht gefaltet ineinander gestapelt werden. So beschädigt der eine BH nicht die wertvolle Spitze des dahinter liegenden. BH’s ohne Muldung können in der Mitte am Steg gefaltet werden und die Träger und der Verschluss in die Höhlung des einen Körbchens gelegt werden. Auch die Höschen sollten nicht achtlos in eine Schublade gestopft, sondern zu kleinen Rechtecken gefaltet werden. So findet man alte Lieblingsteile auch viel schneller wieder.

 

Aussortieren will vorbereitet sein

Bevor es losgeht, legt Euch drei Behälter zurecht. In den einen kommen die Teile, die behalten werden, in den anderen die, die ausgedient haben. In den dritten kommen die Teile, bei denen Ihr euch unschlüssig seid. So behält man leicht den Überblick.

 

Die ersten Schritte

Ladet doch Eure Mädels auf ein Sektchen ein und macht ein Ausmist-Event! Zusammen lacht es sich am besten über alte Modesünden und zu eng gewordene Hüftjeans, und vielleicht finden die Teile bei den Freundinnen gleich ein neues zu Hause. Zu allererst sollte der Schrank komplett ausgeräumt werden, damit kein Teil übersehen wird. Dann wird fleißig in die vorbereiteten Behälter sortiert. 

 

Zur generellen Orientierung

1. Passt das Teil? Grade BH’s sollten sich einwandfrei an unsere Figur schmiegen. Unsere Körper verändern sich aber natürlicherweise über die Jahre, da kann es schnell vorkommen, dass ältere Modelle ihren Dienst nicht mehr leisten. Anprobieren hilft!

 

2. Gefällt es mir noch? Die Mode ändert sich rasend schnell, und ausgefallene Designs, für die wir letztes Jahr Feuer und Flamme waren, sind uns heute eher peinlich. Auch unser Stil entwickelt sich weiter. Deswegen: raus mit dem, das nicht mehr imponiert.

 

3. Habe ich das Teil im letzten Jahr getragen? Falls nein, wird es im nächsten Jahr sicher auch nicht mehr passieren. Weg damit!

 

Der ‚Vielleicht‘ Behälter sollte besonders kritisch betrachtet werden. Steht Euch das Teil noch? Ist das Höschen verwaschen? Der BH ausgeleiert? Fragt auch gern Euren Partner oder Freundinnen um Rat.

 

Die Belohnung

Der wichtigste Teil des Ausmistens ist natürlich die Belohnung! Nach so vielen, harten Entscheidungen und nostalgischem Schwelgen in textilen Erinnerungen haben wir uns natürlich die nächste Shopping-Aktion verdient, um den neu gewonnen Platz im Schrank mit neuen Lieblingsteilen zu füllen. Mit viel neuem Platz, losgewordenen Altlasten und frischen Lieblingsdessous strahlen wir Elan aus und starten mit neuer Energie in den Frühling. Und damit eure neuen Errungenschaften euch lange noch Freude bereiten, hier ein paar Tipps zum "richtig waschen"

 

Dessous richtig waschen: So bleibt eure Wäsche spitze!

 

An schönen Dessous will Frau lange ihre Freude haben, daher sollte sie ein paar Dinge beachten, wenn sie BH & Co in die Waschmachine steckt.

 

Weiß bleibt weiß - Damit eure weißen Spitzen-BHs und Höschen nicht verfärben, sollten sie grundsätzlich unter sich bleiben. Will heßen: Nicht mit andersfarbigen Textilien waschen. Damit sie nicht "ergrauen", verwendet am besten ein Weißwäsche-Waschmittel, idealerweise als Pulver. Dies enthält ein Bleichmittel und vertreibt aktiv Vergilbungen und Grauschleier. Bei Seidenunterwäsche hat ein Schuss Essig den gleichen Effekt.

 

Bekennt Farbe! - Für farbige Dessous immer ein Farbwaschmittel benutzen, da Weißwaschmittel dafür sorgen, dass die Farbe schnell verbleicht. Und etwaige Farbähnlichkeiten beachten: rote Dessous zusammen mit pinkfarbenden waschen, blau, lila und grau vertragen sich gut in der Maschine und Pastelfarben bleiben auch gern unter sich.

 

Slippery when wet - Schöne, saubere Slips müssen garn nicht besonders heiß gewaschen werden, damit sie keim- und bakterienfrei werden. Eine 30-Grad-Wäsche reicht völlig aus. Benutzt einfach ein spezielles Hygiene-Waschmittel (z.B. von Sagrotan). Es wirkt selbst bei niedrigen Temperaturen antibakteriell und reinigt besonders schonend. Das gilt auch bei Synthetik-Materialien.

 

Handarbeit - Dessous aus Seide oder feinster Spitze empfehlen wir generell per Hand zu waschen. Gleiches gilt auch für BHs und Höschen mit Pailetten, Strass oder edler Stickerei. Dazu füllt ihr ein Waschbecken mit lauwarmen Wasser, etwas Shampoo oder flüssiges Feinwaschmittel dazu und der schonende Waschgang kann beginnen.

 

Wäschebeutel? Unbedingt! - Bhs mit Bügelund/oder gepolsterten Körbchen kommen immer erst in den Wäschebeutel und dann in die Maschine. So bleiben sie schön in Form und eventuell während des Waschvorgangs herausgefallene Bügel im Beutel. Auch Dessous aus zarter Spitze mögen den Waschbeutel lieber als die raue Oberfläche der Waschtrommel.

 

 

 

Das Geheimrezept für langlebige Lieblingswäsche:

Wäschebeutel + Feinwaschmittel + Schonprogramm (max 600UpM) = dauerhafte Liebe

 

Fotos: Illustrationen von Marie Jo

Sexy Silvester - der Mythos der roten Wäsche

Wenn wir an Silvester denken, denken wir an leckeres Essen, Zusammensein und Küsse unterm funkelnden Feuerwerkhimmel. Ist es da nicht passend, dass die Italiener für dieses romantische Setting die passende, verführerische Tradition ins Leben gerufen haben?

 

Traditionell heißt es, wenn Frau in der Silvesternacht rote Wäsche trägt, verspricht das neue Jahr Glück, Gesundheit und vor allem Liebe. Kein Wunder, die sinnliche Ausstrahlung, die das Darunter in roter Spitze kreiert, bleibt nämlich nicht unbemerkt. Das dachten sich wohl auch die alten Römer: laut der 2000 Jahre alten Überlieferung gefiel das rote Dessous dem römischen Kaiser Augustus so gut, dass er ihr glückbringende Fähigkeiten zugeschrieben hat – zumindest in Liebensdingen. Ein weiterer Beweis dafür, dass reizvolle Wäsche die Fantasie so manches Mannes beflügeln kann…


Eine Einschränkung bleibt jedoch: Die Unterwäsche darf nicht selbst gekauft sein. Sie muss ein Geschenk sein, das in der Silvesternacht zum allerersten Mal getragen wird.  Aber auch langfristig gesehen ist rote Wäsche immer eine sinnvolle Anschaffung, denn sie ist nicht nur wahnsinnig sexy, sondern bleibt auch unsichtbar unter weißer Kleidung.

Gina Lehnen – Lieblingsstil’s Liebling

Petra Dieners, das Gesicht hinter dem Fashion und Lifestyle Blog LIEBLINGSSTIL erzählt auf ihrem Blog über ihr Einkaufserleblis bei Gina Lehnen Lingerie. Ihren Beitrag „Gina Lehnen – Wäsche, Dessous und Homewear auf höchstem Niveau“ und ihre Lieblingsstücke findet ihr HIER

Kleines Handbuch der französischen Lingerie

Die Französische Sprache ist vor allem bekannt für ihren verführerischen Klang und ihre subtile Eleganz. Kein Wunder also, dass sich die Welt der Lingerie vieles von der Sprache der Liebe abgeguckt hat. Hier sind die wichtigsten französischen Begriffe, über die Sie auf der Suche nach den richtigen Dessous für eine heiße Nacht garantiert stolpern werden.

 

Accessoire: Ist simpel übersetzt das „Zubehörteil“, also eine Kleinigkeit, die das Outfit raffinierter macht, wie beispielsweise eine Maske zum sexy Dessous.

 

Bandeau: Trägerloser BH mit gerader Silhouette, teilweise mit abnehmbaren Trägern. Gut zu tragen unter schulterfreien Kleidern oder T-Shirts, oder als Bikini bei kleiner Oberweite.

 

Balconette: BH-Form mit Halbschale, die den Busen nur bis kurz über die Brustwarze bedeckt. Pusht ganz natürlich, auch als Dirndl-BH verwendet.

 

Bondage: Bedeutet genau genommen Knechtschaft, ist aber weniger bedrohlich als es jetzt klingen mag. Besonders seit dem Kinohit Shades of Grey hat Bondage in vielen deutschen Schlafzimmern Anklang gefunden. Gemeint sind damit sexy Fesselspielchen, die beiden Partnern Spaß machen sollen.

 

Bralette: Der Bralette ist eine Mischung aus Bustier und Soft BH. Er hat keine Bügel und packt den Busen allein durch festeren Strechstoff ein.

 

Corsage: Taillenlanges Oberteil mit Bügel und abnehmbaren Trägern. Besonders mit Braut- und Abendkleidern getragen, meistens mit sehr femininer Spitze.

 

Charmeuse: Glatter und geschmeidiger Wäschestoff. Kettwirkware mit zwei verschiedenen Warenseiten.

 

Camisole: Weit geschnittenes, körperfernes Hemd, meist mit schmalen Trägern und tiefem Rücken. Auf deutsch: Leibchen.

 

Culotte: bedeutet „Unterhose“, abgeleitet vom französischen Wort „Cul“ für Po. Die eigentliche Verwendung war für eine typische, knielange Männerhose aus dem 18. Jahrhundert. Heutzutage wird der Begriff Culotte aber auch für den Po bedeckende, kurze Shorts verwendet.

 

Dessous: Französisch für „darunter“. Modische Bezeichnung für feine Damenwäsche und Miederwaren.

 

Fond de Robe: Unter einem BH im Fond de Robe-Stil versteht man einen BH mit angeschnittenen Trägern. Meist wird die Spitze bis in den Trägerbereich fortgesetzt, um eine modische, edle Optik zu erzielen.

 

Fouet: die Peitsche. Geschickt eingesetzt kann sie dem Liebesspiel einen aufregenden Twist geben.

 

Guipure Strickerei: Auch Ätzstickerei genannt. Stickgrund wird mit Stickfäden bestickt, die ein durchgehendes Motiv bilden. Durch Chemikalien, Hitzebehandlung und Waschen wird der Grundstoff aufgelöst, so dass nur noch die Stickerei als solche übrig bleibt. Diese zeit- und arbeitsintensive Herstellung verteuert die edel aussehende Stickerei.

 

Jaquard: Stoffe mit formenreicher, eingewobener Musterung; durch verschiedene Garne kann die Musterung hervorgehoben werden – zeit- und kostenintensive Herstellung, jedoch dauerhafter als gedruckte Musterung.

 

Jarretelle: bedeutet Strumpfhalter. Mit dem Strumpfhalter werden Strümpfe, die bis hoch ans Bein gehen, festgehalten. Das Stoffband mit Klammern an jeweils beiden Enden hält auf der einen Seite den Strumpf, auf der anderen Seite den Strumpfgürtel.

 

Lingerie: Sammelbezeichnung für Damenwäsche und Dessous.

 

Millefleur: Verstreute kleine Blümchenmuster auf Wäsche oder Kleiderstoffen.

 

Masque: bedeutet Maske, wird besonders für reizvolle Auftritte im Bourlesque Stil verwendet.

 

Menottes: Das sind die Handschellen. Die gestandene Frau vermag es sicherlich auch ohne Menottes, ihren Liebhaber zu fesseln, mit ihnen wird es jedoch noch eine Prise aufregender.

 

Negligeé: ist Französisch und steht für „das nachlässige“ bzw. „vernachlässigen“. Gemeint ist damit also Hauskleidung für die Frau, von Pyjama bis Loungewear.

 

Ouvert: Aufreizender Damenslip, der an entscheidender Stelle „ouvert“, also offen ist. Das macht Mann so an, dass es gleich zur Sache gehen kann.

 

Plisee: Stoff mit dauerhaft gepressten Falten, war bei Midiröcken in den 50ern sehr modern.

 

Porte-jarretelles: bedeutet Strumpfgürtel und ist ein breiterer „Gürtel“, oftmals aus hochwertiger Spritze, der auf Taillenhöhe angebracht wird und als Strumpfhalter dient.

 

Satin: Gewebe mit glatter, glänzender Oberfläche und geschmeidigem Fall. Satin ist besonders bei reizvoller Nachtwäsche schön anzusehen.

 

Serre-Taille: Eine aufregende Art von Corsage, die als breite Spitze auf Taillenhöhe getragen wird und oftmals aufwändig zugeschnürt wird.

 

Torselet: Langer BH, der bis zum Hüftansatz reicht und den Nabel bedeckt. Schnittführung mit großer Variation, meist mit Spitze verziert.

 

Taillenslip: Der Taillenslip beschreibt einen Slip, der hoch bis zur Taille reicht. Besonders in den 50er und 60er Jahren war der Taillenslip in der Bademode sehr beliebt.

 

Volant: eine aufwändig angenähte Dekoration für Nachtwäsche und Mode, die große Falten wirft.

 

Photo by Dennis Rethers

Mode und Girlpower in den 50s und 60s

In unserer Reihe „Was Mode und Girl Power miteinander zu tun haben“ stellen wir Euch Jahrzehnt für Jahrzehnt die Errungenschaften der Emanzipation vor, und wie die Mode sie beeinflusst. Los geht’s mit den 50ern und 60ern!

 

50s

Im Nachkriegsdeutschland streift sich eine junge Frau rasch den zweiten Nylonstrumpf, ein Must-Have dieser Zeit, übers Knie bevor sie einen letzten kurzen Blick in den Spiegel wirft: Die Brosche an ihrer Bluse ist farblich auf ihren Taillengürtel abgestimmt; unter dem wadenlangen Tellerrock blitzen die Spitzen ihrer Pumps hervor. Sie holt noch einmal tief Luft, zieht den Gürtel ins engste Loch, richtet ihre perfekt gelockte Hochsteckfrisur und beginnt einen weiteren Tag als Herrscherin über ihr Königreich: die Küche. Als Wunder der Effizienz schafft sie es, ihrem Gatten mit akkurat gebügelten Hemden und herrlichen Gerichten den Tag zu vereinfachen und dabei immer mühelos und frisch auszusehen. Sie beweist, dass niemandem Multitasking besser steht als der Frau. Das allgemeingültige Idealbild der Frau in den 50ern ist gezeichnet von majestätischer Weiblichkeit, spielerischer Eleganz und jugendlicher Vitalität. Eine fürstliche Erscheinung, aber auch ein spielerischer Kumpel muss sie sein, eine immerzu fröhliche Ehefrau, dessen liebste Freizeitbeschäftigung es ist, alle Funktionen ihres nagelneuen Backofens auszuprobieren und anregende Cocktailpartys zu feiern.  Eben all das, das dem Ende des Krieges ein Gesicht verleiht und den Luxus der einkehrenden Regelkonformität feiert. Wie so manchem cleveren Revoluzzer zuvor hat es der Frau irgendwann aber nicht mehr gereicht, ihr Mitspracherecht allein auf ihren Kaffeekocher einzureden. Sie schlüpft aus Mieder und Strumpfhaltern und tanzt gelöst aus ihrem Elfenbeinturm hinein in die Roaring Sixties.

 

 

60s

Aus dem von Dior geprägten Paris tanzt die Frau in den 60ern gradewegs ins regnerische London. Kurze Röcke und Hängekleidchen, dazu großzügig geschminkte Kulleraugen und Bubiköpfchen befreien die Frau zwar von der Enge der geschnürten Korsetts, behielten aber den immerwährenden Traum von Jugend und Freiheit bei. Ikonen wie Twiggy und Mia Farrow fügen dem Repertoire der Mädchenmode die damals noch ungesehene Hotpants zu. Der Wunsch nach Befreiung von den strengen Konventionen der Nachkriegszeit wird begleitet von der Sensation für die Frauenbewegung schlechthin; der Antibabypille. Heutzutage eher kritisch betrachtet, steht das runde kleine Hormonkügelchen damals für die sexuelle Befreiung der Frau. Die Hormondosierungen waren kurz nach Erscheinen der Antibabypille für heutige Verhältnisse noch gesundheitsschädlich hoch, hielten sie aber nicht davon ab, eines der meistgekauften Pharmaka der Jahrzehnts zu werden.

Eine Generation tritt an, die Kunst neu definiert und sich dabei von Drogen aller Art inspirieren lässt. Getanzt wird nicht nur beim „Summer of Love“ 1967, sondern auch auf diversen Demos, bei denen auch Frauen in Bluejeans und Batikhemden ihre wallende Mähne mit Stirnbändern bändigen und für mehr Freiheit und Gleichberechtigung einstehen. Wie tiefdringend der Wunsch nach Befreiung von Rollenpflichten und Gleichstellung war, beweist Rudi Gernreich, der 1964 im Versuch die Bademode zu de-sexualisieren scherzhaft den Monokini anbietet. Über Nacht erhielt er über 1000 Bestellungen.

 

Mode und Girlpower in den 70s und 80s

70s

In den 70ern werden vor allem die Proteste lauter. Unzufriedenheit mit dem gesellschaftlichen System lassen Demonstranten in Schlaghosen, Jeansanzügen, Lederjacken und Springerstiefeln auf der Straße ihrem Unmut Stimme geben. Frauen misstrauen den mit Parolen um sich schmeißenden Männern und sind sich plötzlich nicht mehr ganz so sicher, ob die Pille sie wirklich befreit hat. Geboren aus dieser Unzufriedenheit und Sinnbild der Rebellion gegen traditionelle Rollenbilder wurde die „Emanze“, die in Latzhose und ergonomischen Gesundheitsschuhen die weibliche Pflicht zum Liebreiz in Frage stellt. Bildung wird dabei zum höchsten Gut, die Hörsäle der Unis sind zu gleichen Teilen gespickt mit Männlein und Maxirock tragenden Weiblein. Bei so viel Katerstimmung bleibt die Sehnsucht nach Romantik nicht aus. Die Musikikonen ABBA schreiben Geschichte, nicht nur weil die sich missverstanden fühlende Jugend in knallfarbenen Catsuits ihren Unmut dazu wegtanzt. Auch der romantische Aspekt der beiden sich liebenden Ehepaare verzaubert die Träumer. Bunte Blümchenmuster und sanft fließende Stoffe helfen zusätzlich dabei, vor der Realität zu flüchten und Gedanken an eine bessere Zukunft reflektieren sich in glossigen Lippen.

 

80s

Ein paar Jahre später endlich schenkt die Frau mit ihren „hungry eyes“ der Chefetage lüsterne Blicke. Schulterpolster und kastig geschnittene Anzüge sollen der angestrebten Wahrnehmung der Frau als ein dem Mann gleichgestelltes Wesen ein wenig nachhelfen. Auch das Köperideal wird zunehmend androgyn; Frauen auf der ganzen Welt schwitzen sich gemeinsam mit Jane Fonda beim Aerobic einen „Hardbody“, flacher Bauch, fester Po und schlanke Glieder. Die bedrängte Männerwelt kontert mit überbetont maskulinen Actionfilmen wie Rambo und versucht so ihr bedrohtes Revier zu sichern. Ein bisschen Glamour wird sich bei der fortlaufenden Genderdebatte aber bewahrt, denn der Wunsch nach mehr, nach Überschuss und Luxus bewegt in den 80ern die komplette Gesellschaft. Big Hair und Big Money á la Dallas und Denver Clan sind chic. Kein Wunder also, dass die Outfits vieler Teenies an Pailletten, Knallfarben, und Accessoires nicht zu übertreffen sind. Die auf Dauerwellen gedrehte Wallemähne wird rythmisch zu „Fade to Grey“ und „Karma Chamelion“ geschwungen, während die Frau auf Rollschuhen ins nächste Jahrzehnt gleitet.

 

Mode und Girlpower: Von den 90s bis Heute

 

90s

In den 90ern passiert plötzlich alles. Die Mauer ist gefallen, und mit ihr die Eingeschränktheit der analogen Kommunikation. Das Internet lässt uns dem Strippentelefon adé sagen und die digitale, schnelle Kommunikation ersetzt den Briefverkehr. Die Globalisation lässt Jugendliche weltweit Ikonen wie Paris Hilton nacheifern, die in Bauchfreien Jeans mit rosa Chanel Täschchen Bauernhöfe und Innenstädte unsicher macht. Aus den Nachtclubs tönen wummernde Beats zu denen sich verschwitzte Raver bis in die frühen Morgenstunden Ecstasy einwerfen. Oben in den Bürogebäuden tun es ihnen die Börsenmakler gleich, um mit der Zeitverschiebung beim globalen Handel klarzukommen.Die 90er sind das Jahrzehnt der mühelos selbstbewussten Frau. Powermodels und Langzeitikonen wie Kate Moss, Naomi Campbell und Claudia Schiffer diktieren den Modehäusern ihre Bedingungen und geben dem Frauenbild eine neue, selbstsichere Nonchalance. „Sex and the City“ erlaubt ihnen derweil, offen über Sexualität und das Leben als Singlefrau zu sprechen.An der Spitze der Gegenbewegung zum finanziellen Überschuss, den die Digitalisierung mit sich bringt, geht allen voran Kurt Cobain mit seiner Flamme Courtney Love. Sie prägen den Grunge Look, zelebrieren das Abgetragene. Doch schon Cobains Selbstmord war Anzeichen dafür, dass jede Goldmedaille auch eine Kehrseite hat.

 

00er bis Heute

Der Feminismus erlebt einen neuen Aufschwung, die „wir haben doch alles erreicht“ Generation macht Platz für laute Aufschreie meinungsstarker Frauen.  Unter dem Hashtag #metoo wird die Aufmerksamkeit der Medien auf das Thema Sexismus gelenkt wie in keinem Jahrzehnt zuvor. Gestandene Frauen von Welt, Ikonen unseres Zeitalters und Einflussnehmerinnen bekennen sich öffentlich dazu, Opfer von Alltagssexismus, Machtmissbrauch und Diskriminierung geworden zu sein. Durch Soziale Medien, Internet und Smartphones verbreiten sich Trends wie dieser rasant und ebnen so den Weg für viele Frauen, die ihre Geschichten sonst verheimlicht hätten. Im digitalen Zeitalter sind Follower sind die neue Währung. Wer sich eine treue Community aufgebaut hat, erlaubt Realitätsflucht. Alles dreht sich darum, einen Rückzugsort zu finden, an dem losgelassen werden darf. Die neue Social Media- und Bloggerkultur führt zu einer Blüte der digitalen Meinungsvielfalt. Das befreit vom Modediktat und überlässt jedem seinem individuellen Stil. Die Befreiung der Frau erlebt einen Aufschwung. Es gibt keine Rollenideale mehr. Gelöst von Konventionen und Einengung geht es der Frau von Heute darum, die Leichtigkeit ihres Selbst zu finden. Im strengen und getakteten Alltag dient vor allem das zu Hause als sichere Insel, als Ort, an dem Natürlichkeit und Freiheit gelebt wird. Schönheit ist nicht mehr von außen beeinflusst, sondern ein Inneres Gut, ein Lebensgefühl, das gepflegt werden muss.

Coco Chanel – Hommage an eine Avantgardistin

In unserer neuen Reihe „bedeutende Frauen der Geschichte“ stellen wir Ihnen regelmäßig große und bemerkenswerte Frauen vor, die sich gegen die Regeln der Gesellschaft stellten und emanzipiert für Gleichberechtigung kämpften. Diese Woche dreht sich alles um Coco Chanel.

 

Kindheit und Jugend

Gabriele Chanel, genannt Coco, entwickelte ihren eisernen Willen und ihr außergewöhnliches Durchhaltevermögen während ihrer Kindheit. Am 19. August 1883 geboren, verliert sie im Alter von 12 Jahren ihre Mutter an Tuberkulose. Ihr Vater, ein Straßenhändler, kann nicht für die Familie sorgen und übergibt Coco an ein Weisenhaus, das alte Zisterzienserkloster. Später erfindet sie immer wieder fantasievolle Geschichten über ihre Herkunft, um ihre kalte Kindheit zu verschleiern.

 

Erste Schritte als Modeschöpferin

Mit 27 Jahren erfüllt sich Coco ihren lang ersehnten Traum und eröffnet ihre eigene Boutique. Die „Chanel Modes“ liegt in der Pariser Rue Cambon. Arthur Capel, Cocos damaliger Lebensgefährte, ermutigte und finanzierte den Traum seiner Lebensgefährtin – mit Erfolg! Schon zwei Jahre später wird Coco Chanel durch einen ihrer schlichten, großen Strohhüte, den Schauspielerin Gabrielle Dorziat auf der Bühne trägt, als Hutmacherin bekannt. Sie eröffnet ein zweites Geschäft und stellt sogar zwei Angestellte ein.

 

An einem sonnigen Tag am Strand fällt Coco auf, dass die Frauen dort, anstatt sich in der Sonne zu entspannen und die Freizeit zu genießen, mit geschnürten Korsetts und langen Röcken am Meer entlangspazierten. Diese freiwillige Einengung und absichtsvolle Zurückhaltung, mit der die damalige Mode den Geist der Frau beschränkt, ist für Coco unverständlich. Ihre ersten eigenen Entwürfe sind daher durch eine elegante Lässigkeit gekennzeichnet, die schon bald zu Chanels Markenzeichen werden soll.

 

Revolution der Mode

Ihre Mode ist revolutionär. Sie definiert die Konzeption von Kleidung neu und führt zu einer neuen Savoir Vivre. Weder Korsett noch Fischbein engen den Körper ein. Die Röcke sind weit, die Matrosenblusen weich und lang. Kühn wagt sie sich an ein Material, das bis dahin der männlichen Unterkleidung vorbehalten war: dem Jersey.

 

„Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann.“  – Coco Chanel

 

Geradlinigkeit, Bequemlichkeit, natürliche Bewegungsfreiheit und zugleich der Wunsch, zu verführen – das ist die Essenz ihrer Mode. Zu einer Zeit, in der man gerade einmal den Fuß durchscheinen sah, lassen ihre Röcke den Knöchel frei. Sie lässt sich die Haare abschneiden, setzt ihr Gesicht bewusst der Sonne aus und trägt Hosen. Sie verwischt gesetzte Geschlechtergrenzen und wird damit zur revolutionären Trendsetterin.

 

Das für jede Frau essentielle „kleine Schwarze“, das ikonische Chanel-Kostüm aus Tweed und die zeitlose Chanel-Bag 2.55 stammen aus Cocos kreativer Feder. Sie ist ihrer Zeit weit voraus, weiß, dass nur Veränderung Fortschritt bedeutet. Coco trotzt den gesellschaftlichen Regeln, wandelt den Look der Frau und macht ihren androgynen Look (kurze Haare, gestreiftes Longsleeve-Top zu einer weit geschnittenen Hose) salonfähig. 

 

„Eine Frau kann mit 19 entzückend, mit 29 hinreißend sein, aber erst mit 39 ist sie absolut unwiderstehlich. Und älter als 39 wird keine Frau, die einmal unwiderstehlich war!“ – Coco Chanel

                                                                                                         

Chanel No. 5

1920 lernt Mademoiselle Chanel in Grasse den Parfumkreateur Ernest Beaux kennen. Gemeinsam hegen die beiden revolutionäre Gedanken: Coco will „ein Parfum für Frauen, das den Duft der Frauen trägt.“ Für die damalige Zeit waren blumige und süße Düfte die einzige Option für Damen, meist verpackt in stark verzierten Flakons. Chanel N° 5 dagegen hat einen herberen, nicht eindeutig zuzuordnenden Duft und wird in einem schlichten, flachen Flakon, wie er damals nur für Männerparfüms üblich war, verkauft. Chanel N° 5 ist heute, mehr als 75 Jahre nach seinem Erscheinen, immer noch das meistverkaufte Parfum der Welt.

 

Coco Chanel stirbt im Jahr 1971 mit 88 Jahren in ihrer Wohnung im Hotel Ritz in Paris mit den einfachen Worten: „Sehen Sie, so ist das, wenn man stirbt.“ Hinterlassen hat sie ein Modeimperium, das sich selbst heute, über 100 Jahre nach seiner Gründung, noch durch seine zeitlose, schlichte Eleganz auszeichnet. Ihre revolutionären Gedanken und neuen Wege befreiten die Frau vom Zwang und schenkten ihr eine mühelose Lässigkeit, dessen Eleganz bisweilen niemand nachzuahmen vermag.

 

„Die Natur gibt dir das Gesicht, welches du mit zwanzig hast; es liegt an dir das Gesicht zu bestimmen, das du mit fünfzig hast.“ – Coco Chanel

Gina Lehnen Lingerie startet mit Eigenmarke

Mönchengladbach, September 2018: Im traditionsreichen Wäsche-Fachgeschäft Gina Lehnen in Mönchengladbach können die Kundinnen ab sofort etwas Neues entdecken: Zwischen feinen Dessous, edler Homewear und eleganter Bademode hängen die Eigenkreationen von Stil-Expertin Gina Lehnen, die in Zusammenarbeit mit einer Modedesignerin das Premium-Label „Home Dresses by Gina Lehnen“ gegründet hat. Die Gesichter der neuen Marke sind die beiden erfolgreichen Ü40-Modebloggerinnen und Influencerinnen Gitta Banko und Petra Dieners.

 

Beste Materialien aus Österreich und Deutschland

Die exklusive Kollektion bietet schicke und bequeme Lieblingsstücke für daheim wie Pyjama, Nachtkleid, verschiedene Hosenformen und einen Poncho aus weichen und hautfreundlichen Waren wie Frottee, Interlock und Jersey. Farblich sind die Modelle in dezentem Rauchblau, Dunkelblau und Naturweiß gehalten – so können sie individuell und harmonisch miteinander kombiniert werden. Einige Styles sind mit nostalgischen Blumendrucken designt und sprechen sowohl Romantikerinnen als auch Frauen mit einer Vorliebe für feminine Outfits an.

 

Zugeschnitten auf die weiblichen Silhouetten

Die Besonderheit der Styles von Gina Lehnen ist, dass sie raffiniert konzipiert wurden und auf die verschiedenen weiblichen Figurformen zugeschnitten sind. Gina Lehnen erklärt: „Wir haben uns beim Design nach den Körper-Typen H, O, A und V orientiert, um unsere Schnittformen besonders vorteilhaft an die weibliche Silhouette anzupassen“. Das sieht nicht nur gut angezogen aus, wenn der Paketbote klingelt; es ist auch super bequem und – dank besten Materialien – unkompliziert zu waschen und zu pflegen.

 

Erhältlich im Fachgeschäft und Onlineshop

Zu kaufen gibt es die nachhaltige in Deutschland produzierte Kollektion, deren Materialien Oeko-Tex zertifiziert sind, in den Größen 34/36 bis 46/48 im Fachgeschäft Gina Lehnen in Mönchengladbach sowie im Onlineshop unter www.homeoflingerie.com. Wer nicht ins Fachgeschäft kommen kann, wird gerne über die Telefon-Hotline oder demnächst online via Videokonferenz über Skype fachkundig und freundlich beraten.

Home Dresses by Gina Lehnen – von Idee zur Kollektion

Wahre Schönheit kommt von innen. Ein Lebensgefühl des sich Wertschätzens ist der Schlüssel zu einem mühelosen Strahlen, weiß Gina Lehnen. Ihre Vision war es, Home Dresses zu kreieren, die die ungeschminkten Momente der Frau zelebrieren. Inspirieren ließ sie sich auf Pariser Messen, von der Idylle ihres Gartens und von den eigenen Erfahrungen über das Frausein in der heutigen Zeit.


Gina Lehnen versteht die Frau. Deswegen vertraut sie auf dem Weg zur eigenen Kollektion auf Entwürfe aus eigener Feder. Entstanden sind zeitlose Designs mit französischem Flair. Feinste Fasern und sorgfältig gewählte Schnitte bieten den einzigartigen Luxus auf der Haut, der die Kollektion so besonders macht.

 

Ansässig in der Textilstadt Mönchengladbach arbeitet Gina Lehnen während des Schaffungsprozesses der Kollektion mit der Hochschule Niederrhein zusammen. Zwei Werkstudentinnen begleiteten sie in der Planung von Design und Marketing. Eine Kooperation, von der beide Seiten profitieren.

 

„Mönchengladbach ist bekannt für seine reiche Geschichte in der Textilbranche. Diesem Ruf wollen wir mit unserer Kollektion gerecht werden. Wenn sich dabei die Hochschule und der Einzelhandel die Hand reichen, kann das Ergebnis nur vielversprechend sein.“

 

Zusätzlich wurde eine Projektgruppe von Studenten der Hochschule mit einbezogen. Die Studierenden befassten sich unter anderem intensiv mit Hygge und Cocooning, also dem Sich zu Hause Einkuscheln. Dieses Lebensgefühl der Einkehr und der Gemütlichkeit fängt die Kollektion ein. Selbstbesinnung stellt Ursprung und Substanz der sorgfältigen Auswahl an Home Dresses dar.

 

Im Atelier von Gina Lehnen Lingerie wurde über ein Jahr lang fleißig gemessen, geschnitten und anprobiert. Farben wurden kombiniert, Materialien verglichen und Waschtests gemacht. Es wurde kreiert und verändert, bis das perfekte Ergebnis zustande kam, hinter dem Gina Lehnen mit Stolz steht.

 

Wir wissen, dass unsere Kunden die Qualität unserer Produkte spüren. Dafür spricht, dass wir sehr viele, sehr treue Kunden haben. Die neue Kollektion behält diesen gewohnten Standard bei.“, sagt Gina Lehnen.

 

Da liegt es nahe, dass die für die Produktion ein in Mönchengladbach ansässiges Schneideratelier gewählt wurde – ganz getreu Gina Lehnen Lingeries Motto: Qualität, Lokalität und Vertrauen.

 

Die erfolgreichen Ü40 Bloggerinnen Petra Dieners und Gitta Banko durften sich vorab schon in die Hautschmeichler kuscheln und ihre Eindrücke teilen. Die Superfrauen fühlten sich auf Anhieb wohl, schwärmen vom Tragekomfort der Homewear und erzählen passioniert vom raffinierten Design, das dennoch völlig alltagstauglich ist.

 

Nach langer, intensiver Arbeit ist eine wahrlich einzigartige Homewear Kollektion entstanden, dessen Tragekomfort ein Erlebnis schafft, das Frau sich rundum respektiert und wohl fühlen lässt. Luxuriöse Materialien. Klare Schnitte. Aufmerksame Details.

 

Zu finden ist die Kollektion bei Gina Lehnen Lingerie und hier im Online Shop von Home of Lingerie.

COMING SOON: Home Dresses by Gina Lehnen

In den letzten Monaten ging es bei Gina Lehnen Lingerie turbulent zu. Nun ist es vollbracht, die eigene Kollektion – COCOONING für zu Hause ist in der Produktion.

 

Aus langjähriger Erfahrung weiß Gina Lehnen, was Frauen wünschen: Sexy gilt nicht rund um die Uhr. Gerne hat Frau auch Zeiten des entspannten Lebensgefühls.„Der neue Feminismus“– Ruhend im Hier und Jetzt.

 

Feinste Materialien – perfekte Passformen – pflegeleicht – Naturfasern – Made in Germany.

 

Ein Luxury Mix & Match Programm - ab September ist die Kollektion limitiert in unserem Onlineshop erhältlich !!!

1 × 1 der Figurtypen

Wer kennt das nicht?! Das Höschen zwickt, der BH Träger schneidet ein, der Rock rutscht in schwindelerregende Höhen und überhaupt bestaunt sicherlich auch jeder unser so sichtbares kleines Bäuchlein. Beinahe jede Frau steht zumindest ab und an mit ihrem Figurtyp auf Kriegsfuß. Wir erklären Euch ab jetzt jede Woche, wie Ihr Euren Figurtypen erkennt und richtig stylt!

 

Natürlich können wir nun unsere selbsternannten Makel verwünschen, einen großen Bogen um jedes Wäschegeschäft mitsamt ihrer ehrlichen Spiegel machen und sehnsüchtig die ach-so-perfekten Amazonen auf Magazincovern anschmachten. Wir können aber auch anfangen, uns besser mit unserem Körper auseinanderzusetzen, ihn lieben zu lernen und in Szene setzen, was gesehen werden soll! Den meisten Frauen ist nämlich gar nicht bewusst, dass sie mit einzigartig schönen und wahnsinnig verführerischen Vorteilen ausgestattet sind. Mit ein paar einfachen Kniffen können genau diese Vorteile durch passende Kleidung und Lingerie ins richtige Licht gerückt werden. Dazu muss man nur wissen, was seinem Figurtyp schmeichelt.

 

Die fünf Körperformen

Natürlich ist jeder Körper einzigartig, generell kann man aber zwischen fünf Körperformen unterscheiden; V, A, H, X und O. Jede Körperform hat seine eigenen, ganz speziellen Vorzüge, die es mit kleinen Tipps und Tricks hervorzuheben gilt.

 

Hierbei zählt natürlich nicht nur was wir tragen, sondern auch ganz besonders was wir drunter tragen. Wäsche, die wie die perfekte zweite Haut sitzt, gibt uns nämlich nicht nur unter der Kleidung ein strahlendes Selbstvertrauen, sondern lässt uns auch ausgepackt jedes Magermodel in den Schatten stellen.

 

Gut zu wissen ist, dass unsere Körperform meist von Geburt an genetisch vorbestimmt ist. Wenn wir also gern an unseren breiten Schultern oder dem kurvigen Becken herummeckern, lohnt es sich, mal einen Blick auf Jugendfotos der lieben Frau Mama zu werfen – dort finden wir die vermeintlichen Problemzönchen mit Sicherheit wieder!


Und wenn wir ehrlich sind: Wer sind wir, in Frage zu stellen, was Mutti uns auf langem Wege mit in die Wiege gelegt hat? Ab jetzt bekommt ihr von uns also jede Woche die besten Ratschläge dazu, wie sie genau Ihren Figurtyp zur höchsteigenen Traumfigur avancieren lassen.

Figurtyp X: Die Sanduhr

 

Als Sanduhr seid Ihr zwar nicht unbedingt als klassisches Obst definierbar, gehört aber trotzdem definitiv in diese Auflistung der Figurtypen. Ihr geltet mit Eurer Figur als Ikone der Weiblichkeit, allen voran geführt von Damen wie Beyonce Knowles oder Marilyn Monroe. Ihr seid eine Sanduhr, wenn:

  • Eure Hüften und Schultern ungefähr gleich breit sind
  • Eure Taille schmal und geschwungen ist
  • Euer Busen eher groß ist
  • Euer Po und die Oberschenkel eher kräftig sind, und Ihr eventuell sogar ein kleines Bäuchlein habt

Taille lautet das Zauberwort

Eure tolle und schmale Taille sollte unter allen Umständen gezeigt werden, dabei helfen Taillengürtel, Wickelkleider oder Oberteile, die geschickt an der Taille eingefasst sind. Alle Unterteile, sprich Hosen und Röcke, sollten taillenhoch getragen werden. Im Gegenzug solltet Ihr alles, was weit und locker an Eurer tollen Taille herunterbaumelt, meiden. Dazu gehören weite Blousons, Bomberjacken, Tuniken und Schlabberpullis. Zeigt ruhig, was Ihr zu bieten habt!

 

Mitteltiefe Ausschnitte tun zudem viel für Euer üppiges Dekolleté. Rundhals, V-Ausschnitt und vor allem Herz Ausschnitte sind dafür am besten geeignet. Drunter bietet sich dann ein gut sitzender Balconette BH an, der Eure Oberweite ganz ohne Push-Up super in Szene setzt. Beachtet aber, dass Eure Rundungen von Natur aus schon so sexy sind, dass Ihr bei Eurer Kleidung an Sexappeal eher sparen sollten. Zeigt immer entweder Dekolleté oder Bein, weniger ist in Eurem Fall mehr. Da Euer Bäuchlein unter Umständen ja eine genauso weibliche Kurve macht wie der Rest Eures tollen Körpers, solltet Ihr Betonungen an Hüfte und Bauch möglichst vermeiden. Rüschen, hüfthohe Hosen und Gürtel oder bauchfreie Oberteile sind eher nichts für Sie. Eng anliegende Bleistiftröcke dagegen betonen Eure schönen Kurven. Merkt Ihr den Unterschied? Die Hüfthose lässt die Moppen raus, der Taillenrock packt sie ein und lenkt den Blick dermaßen auf die schmale Taille, dass die Moppen eh keiner mehr sieht! Wählt schlichte Farben, Muster und Stoffe und lasst Eure natürliche Figur ihren Zauber tun.

Figurtyp O: Die Orange

 

Viele, etwas molligere Frauen entsprechen dem O – Typ mit seinem charakteristisch vollen Busen und dem runden Bäuchlein. Eure Mitte ist der präsenteste Teil Eures Körpers. Wenn die folgenden Punkte  zutreffen, seid Ihr wahrscheinlich eine Orange.

 

  • Euer kräftigster Bereich liegt beim Busen, Bauch, Taille und Hüfte
  • auch Eure Fettpölsterchen befinden sich überwiegend dort
  • die schmalste Stelle Eures Körpers liegt ÜBER der Taille, direkt unter dem Busen
  • Eure Handgelenke, Unterschenkel und Fesseln sind vergleichsweise zierlich

 

Ablenken von den Rundungen

Um Eure runde Körpermitte optisch aus dem Fokus zu nehmen, solltet Ihr diese durch vertikale Linien strecken und das Spotlight eher auf Eure Fesseln und Handgelenke lenken. Das schafft Ihr, indem Ihr auf starke Farben oder Farbverläufe im Bereich Eurer Taille verzichtet. Dieser Bereich sollte schlicht gehalten werden. Verschiebt Eure Taille optisch ein wenig nach oben, an Eure schlankste Körperstelle, den Unterbrustbereich. Das klappt super mit Oberteilen im Empire Stil. Achtung: Ein perfekt sitzender BH ist dabei Pflicht! Er sollte Eure Brust heben und eventuell pushen, denn genau so kreiert Ihr den für Euch so wichtigen, schlanken Unterbrustbereich. Bei großen Cups sind beispielsweise Modelle von Prima Donna hervorragend geeignet. Wenn Ihr erst einmal den richtigen BH gefunden habt, zieht ruhig alle Blicke auf Euer tolles Dekolleté! Dafür eignen sich besonders schön ausgeschnittene Oberteile und Kleider, Broschen, auffällige Ketten oder locker und weit sitzende Rollkragen. Betont außerdem Eure schlanken Handgelenke. Nach unten weiter werdende Trompetenärmel heben diesen Aspekt noch mal hervor, aber auch ¾ Ärmel oder Armbänder und schmale Uhren tun ihr Nötiges. Auch Eure schlanken Fesseln sollten gezeigt werden, am besten in schmalen, sexy Bleistiftröcken, 7/8 Hosen oder graden Hosen. Extravagante Schuhe mit breiten (!) Absätzen sind außerdem hilfreich. Auf schmalen Absätzen sehen die Waden nämlich schnell stämmig aus.

 

Eine schlanke Mitte zaubern!

Bei der Orange steht und fällt alles damit, die Körpermitte schlanker wirken zu lassen und die schmalen Stellen des Körpers zu zeigen. Das klappt am besten, indem eine schmale, vertikale Zone in der Körpermitte geschaffen wird. Hier also der ultimative Schlank-Mach Tipp: Tragt offene Blazer oder Strickjacken, die mindestens hüftlang, besser aber wadenlang sind und gerne extravagante Farben und Schnitte haben. Die offenen getragenen Jacken kreieren optisch einen vertikalen Streifen in der Körpermitte, der verschlankt. Drunter tragt Ihr dann schlichte und zurückhaltende Farben. Setzt gleichzeitig Akzente an Handgelenken und Fesseln, eventuell mit einer weit geschnittenen 7/8 Hose. Und nicht vergessen, keine Obstschale wäre perfekt, gäbe es in ihr nicht Früchte in sämtlichen Größen und Formen! Fühlt Euch wohl in Eurer Haut, ein Lächeln ist und bleibt das schönste Accessoire. 

Figurtyp A: Die Birne

 

Die Birne zeichnet sich besonders durch eine kräftige Hüft- und Oberschenkelpartie aus. Das bedeutet, dass die untere Körperhälfte deutlich breiter ist als die obere und der Figur so die Form einer Birne gibt. Lecker!  Wenn ihr Euch wie folgt beschreiben würdet, gehört ihr definitiv zu den Birnen im Obstgarten der Weiblichkeit:

 

  • Die fülligste Stelle Eures Pos ist breiter als Eure Schultern, eure Taille ist vergleichsweise schmal und deutlich sichtbar und eure Brust ist eher kleiner, ihr habt also ein A-B Cup
  • Den Großteil Eurer Figur mach der Oberköper samt Kopf aus, Eure Beine sind im Längenvergleich deutlich kürzer, ihr habt filigrane Handgelenke, dafür kräftige Fesseln

Problemzönchen?

Frauen mit dieser Figur haben häufig Probleme dabei, Hosen zu finden, die sowohl an den breiten Oberschenkeln als auch an der schmalen Taille perfekt sitzen. Besonders beim Wäschekauf ist es dann schwer, Ober- und Unterteil in unterschiedlichen Größen kaufen zu müssen.

 

Nicht mit uns!

Vorteilhaft für die Birne ist es,  ihre reizvollste Körperregion – den schlanken Oberkörper – zu betonen. Das schafft ihr durch auffällige Details wie Hals- und Ohrschmuck, Blusen mit Taschen an der Brustregion, breite Kragen und Carmen-Ausschnitte. Der richtige Push-Up BH rückt dabei das Dekolleté ins perfekte Licht. Auch sehr verführerisch sind Balconette-BHs, die nur über die halbe Brust gehen und sie knackig anheben. Den Unterschied zwischen Eurem fraulichen Becken und Eurem schmalen Oberkörper solltet ihr dabei durch die richtigen Ärmelschnitte ausgleichen. Betonet Eure Schultern und Oberarme zum Beispiel mit Puffärmeln oder drapierten Rüschen an den Ärmeln. Sehr gut steht Euch auch der In-Trend Off-Shoulder. Dabei solltet ihr unbedingt darauf achten, einen trägerlosen BH zu tragen, denn entgegen aller Erwartungen ist selten etwas sichtbarer als ein vermeintlich unsichtbarer BH Träger. Opulente und farbenfrohe Muster stehen Euch auch fantastisch. Achtet darauf, knöchellange und kurze Hosen zu vermeiden. Stattdessen solltet ihr auf lange Bootcut Hosen setzen, am besten mit der Allrounder Waffe High Heel kombiniert, um ein optisch ein langes, schlankes Bein zu kreieren.

Figurtyp V: Der Apfel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele besonders nordisch, groß  und sportlich gewachsene Frauen zählen zu diesem Figurtyp.  Leider scheinen es diejenigen mit dem geringsten Selbstvertrauen zu sein, da sie sich meist nicht als weiblich genug ansehen. Charakteristisch für diese Frau sind die kräftige Schulterpartie, ein voller Busen, eine schmale Hüfte und ein kleiner, flacher Po. Die Beine, Oberschenkel,  Waden und Fesseln  sind oft schlank, ein Grund Oberteile eine Nummer Größer als die Unterteile zu wählen.

 

Bein zeigen!

Ihre Beine und ihr schönes Dekolleté sollte  die V-Frau unbedingt in den Vordergrund setzen mit einfarbigen, langen Oberteilen mit V-Ausschnitt und schlichten Schnitten und Unterteilen, wie schmale Hosen und Röcken mit Schlitzen. Bei Wäsche ist darauf zu achten, dass Panties mit breiteren Seitenstegen gewählt werden. Diese betonnen intensiver den Po-Bereich und sorgen durch mehr Material für mehr optische Kurven und Rundungen. Mit einen V-Ausschnitt, bzw. einem Triangel Bra wird der Busen in Form gebracht und gleichzeitig die Schulterpartie verschmälert. Für maßlos lange Beine sorgen Stayups und Stockings.

Figurtyp H: Die Banane

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Figurtyp ist bei den Frauen sehr begehrt, denn er zeichnet die Frauen aus, die in den heutigen Medien den größten Einfluss haben: Models. Die Säulenartige Figur, die wir mit ihnen in Verbindung bringen, verzichtet allerdings auf jegliche weibliche Rundungen. Attribute mit denen wir oftmals Sportlichkeit assoziieren sind ein kleiner Busen, eine schmale Taille, ein flacher Po, schlanke Arme und Beine. Zwischen Schultern und Hüften bildet sich eine einheitliche Linie, die Proportionen von Oberkörper, Taille und Hüfte sind gleichgesetzt, haben also fast das gleiche Maß. Die H-Frau fühlt sich mit ihrem teilweise burschikosen Äußeren meist nicht weiblich genug, während andere Frauen sie umso mehr beneiden: kein Gramm Fett zu viel, keine Problemzonen und dazu noch eine athletische Figur. Probleme bei der Auswahl von Größe hat dieser Typ Frau nicht, den Ober- und Unterteile weisen in der Regel dieselbe Größe auf.

 

Auf Geradlinigkeit achten!

Ihr Mantra lautet: Gerade Konturen, gerade Schnitte. Einfache Oberteile und Mäntel ohne Applikationen und Verzierungen schmeicheln ihrer Säulenfigur genauso gut wie schmalgeschnittene Hosen und Kleider. Ebenfalls betonnen Ton-In-Ton Kombis und Muster die Körperhöhe.  Bei Wäsche sollte die H-Frau darauf achten, ihre schmale Taille zu betonen, um etwas mehr weibliche Formen zu simulieren. Dafür eignen sich bevorzugt Korsagen, Bustiers und Miederware. Dazu werden die langen grazilen Beine mit Strapsen oder Stay-ups gekonnt in Szene gesetzt.

Gina Lehnen Lingerie im neuen Gesicht

Unser kleines feines Geschäft feiert Frühlingserwachen!

 

Nachdem wir uns über Karneval für ein paar Tage verabschiedet haben und Euch in Ruhe haben feiern lassen, wollen wir Euch nun mit komplett neuem Gesicht wieder empfangen. Unser liebster Ort für schöne Dessous hat nämlich ein kleines Make-Over bekommen und zieht mit seinem sensationellen Stil schon alle Blicke auf sich.

 

Ganz nach dem Motto schlichte Eleganz mit einem kleinen Twist erwartet Euch bei Gina Lehnen Lingerie ab jetzt nämlich alles in schwarz-weiß. So kommt unsere feine Wäsche noch besser zur Geltung. Passend zum Thema Frühlingserwachen haben wir uns für Euch auch etwas ganz besonderes ausgedacht: Ein Blütenmeer aus frischen Farben schwebt über Euren Köpfen bei jeder Anprobe und löst selbst bei grauer Tristesse das gewisse Frühlingskribbeln im Bauch aus.

 

Eine Neueröffnung, in die so viel Herzblut geflossen ist, soll natürlich gebührend gefeiert werden! Alles zu unseren Happenings findet Ihr HIER

 

Kommt vorbei und überzeugt Euch selbst, auch von unseren vielen frischen Neuankömmlingen im Bereich Bademode, Nachtwäsche und Dessous.

 

Wir freuen uns darauf, mit Euch zu feiern!

About

 

Wir sind das Team um Regina Lehnen-Posthaus, Inhaberin des seit über 30 Jahren bestehenden Lingeriegeschäfts Gina Lehnen Lingerie. Um unsere Kundinnen und Kunden nicht nur in unseren Geschäft mit den neusten Trends, Tipps und Tricks zu verwöhnen, plaudern wir auf unserem Lifestyle und Dessous Blog alle paar Wochen darüber, was Frau von Heute das Leben angenehmer und vor allem schöner macht. Unser Geschäft liegt im Herzen Mönchengladbachs auf der Stephanstraße. Ausgebildete und geschulte Lingerie-Stylingexperten stehen Ihnen dort für eine persönliche, kompetente Beratung zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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